Referenten 2022

Bernd Alt-Epping

Seit dem 1. März 2021 ist Bernd Alt-Epping Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin an der Universität Heidelberg und leitet die neue Klinik für Palliativmedizin mit ihren ambulanten, häuslichen, konsiliarischen und stationären Arbeitsbereichen. Im universitären Kontext liegt der Schwerpunkt auf der studentischen Lehre und dem wissenschaftlichen Erkenntniserwerb. Er ist Mitglied im Klinischen Ethikkomitee des UKHD und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Mildred Scheel Akademie Göttingen, war 4 Jahre lang Vorstandsmitglied der DGP, und ist aktuell Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin der DKG. Bernd Alt-Epping hat in Münster und Cardiff studiert, arbeitete zunächst in der Inneren Abteilung des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke (mit Schwerpunkten in der Intensiv- und Notfallmedizin und in der palliativen Onkologie), ab 2002 in der Klinik für Hämatologie und Onkologie der UMG und ab 2006 – mit Einrichtung der dortigen Stiftungsprofessur (Prof. F. Nauck) – in der dortigen Klinik für Palliativmedizin.

Thomas Bein

Anästhesist, Intensivmediziner, langjähriger Leiter der Operativen Intensivstation am Universitätsklinikum Regensburg. Berufsbegleitendes Masterstudium in Medizinethik. Ehemaliger Vorsitzender des Klinischen Ethikkomitees. Mit-Herausgeber des wissenschaftlichen Journals ‚Intensive Care Medicine‘. Autor des Buches ‚Ins Mark getroffen – was meine Krebserkrankung für mich als Intensivmediziner bedeutet‘.

Foto © c/o M. Schuhmann, Fotohaus Zacharias, Regensburg

Ellen Beinert

Ellen Beinert,
geboren in Essen, hat sich seit dem 6. Lebensjahr mit verschiedenen Streich-, Blas und Tasteninstrumenten und mit Chormusik beschäftigt. Mit 23 Jahren legte sie ihr Examen ab im Studienfach Kirchenmusik an der größten Musikhochschule Europas in Köln. Im selben Jahr übernahm sie die A-Kantorenstelle an einer der Hauptkirchen in Wuppertal. Seit 1997 arbeitet sie als Universitätskantorin an der Ev. Universitätskirche der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster; 2007 Honorarprofessorin.
In der dort etablierten Konzertreihe „Observantenkonzert“ interpretiert sie Orgelwerke und Klavierkammermusik, dirigiert a-cappella-Repertoire mit dem
„Kammerchor der Universität“ und große Chorsinfonik mit der bis zu 160 Mitglieder starken „Studentenkantorei“.
In ihren Orgelkonzerten stellt Ellen Beinert gern unbekannte, aber spektakuläre Werke aus aller Welt zusammen, in denen sie die vielfältigen Möglichkeiten dieses wunderbaren Instruments vorstellen kann.
Es ist ihr ein Anliegen, ihre Begeisterung für Musik aller Epochen auch an die nächste Generation weiterzugeben.

Georg Bollig

Dr. med. Georg Bollig ist Palliativmediziner, Notfallmediziner und Forscher. Er arbeitet als Oberarzt des Palliativteams des Regionskrankenhauses in Sønderborg, Süddänemark und leitet die Medizinische Forschungseinheit des Krankenhauses. Dr. Bollig ist Associate Professor in Palliative Care an der University of Southern Denmark (SDU). Daneben ist er in Arbeitsgruppen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und des Hospiz- und Palliativverbandes Schleswig-Holstein tätig. Er hatte die Idee zu den „Letzte-Hilfe-Kursen“ und leitet eine internationale Arbeitsgruppe (international Last Aid working group) sowie die Taskforce Last Aid und Public Palliative Care Education der European Association for Palliative Care (EAPC).
2020 erhielt er in Halle den Heinrich Pera Preis

Steffen Eychmüller

Facharzt Innere Medizin, Schwerpunkt Palliativmedizin
Zusatzbezeichnungen Psychotherapie/ Psychosomatik
Aufbau und Leitung Palliativzentrum am Kantonsspital St.Gallen 1999 – 2012
Clinical and research fellowship in Palliative Care in Sydney und Perth, 2000, 2003 und 2009
Seit 2012 ärztliche Leitung Universitäres Zentrum für Palliative Care Universitätsspital Bern
Seit 2016 Professur für Palliative Care, Universität Bern
Schweizerische Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung “palliative ch”:
Vorstandsmitglied seit 1999; Co- Präsident 2005 – 2009; Vizepräsident 2012 – 2016
Mitglied der Steuerungsgruppe der „Nationalen Strategie Palliative Care 2010- 15“ und Plattform Palliative Care seit 2017

Berend Feddersen

Prof. Dr. Dr. med. Berend Feddersen           

Medizinstudium in Greifswald und Paris, Promotion 2000
Studium Neurobiologie in Grenoble, Promotion 2009
Facharzt für Neurologie, LMU Klinikum der Universität München, Großhadern    
2010  Habilitation Neurologische Klinik, LMU Klinikum der Universität München, Großhadern
Seit 2010 Klinik für Palliativmedizin LMU Klinikum der Universität München
Seit 2012 Oberarzt und Leiter der SAPV, Klinik für Palliativmedizin, LMU Klinikum der Universität München. Direktorin: Frau Prof. Dr. C. Bausewein

Trainer „Kommunikation im medizinischen Alltag“
Trainer und Gesprächsbegleiter für „Behandlung im Voraus planen“
 Organisator und Tutor, Science Slam der EAPC
Berg- und Expeditionsmedizin
Hobby: Zaubern, Jonglieren, Science Slam

Martina Kern

Martina Kern
Gesundheits- und Krankenpflegerin, Case Managerin DGCC
Leiterin Zentrum für Palliativmedizin, Malteser Krankenhaus Bonn/Rhein-Sieg
Leiterin ALPHA Rheinland (Ansprechstelle im Land NRW zur Palliativversorgung, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung

Arbeitsschwerpunkte:
Leiterin Zentrum für Palliativmedizin mit Palliativstation, ambulantem Palliativdienst und Palliative Care Team, einer Fortbildungsakademie für Palliativmedizin, Trauerbegleitungsangeboten für Erwachsene, Kinder und Jugendliche,
Leiterin ALPHA Rheinland

Lehre: Mitautorin des Curriculums Palliative Care für Pflegende, Kursleiterin für Palliative Care, Durchführung von Kursleiterschulungen im Bereich Palliative Care.
Universitäre Lehre in den Bereichen Palliative Care, Kommunikation, Netzwerkarbeit, und Case Management

Weitere Funktionen: Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin bis 2012, bis 2004 Gastprofessorin am IFF in Wien, Sprecherin AG Bildung DGP

Roland Kunz

Dr. med. Roland Kunz
Medizinstudium und Dissertation an der Uni Zürich.  
Weiterbildung zum Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und Spezialisierung mit den Schwerpunkttiteln Geriatrie und Palliativmedizin.
Nach Hausärztlicher Tätigkeit und Leitungsfunktionen im Bereich Langzeitpflege, von 2006 -2017 Chefarzt am Spital Affoltern a.A. Hier Aufbau der Klinik für Akutgeriatrie und der Palliativstation Villa Sonnenberg. Ärztlicher Direktor Spital Affoltern 2012 -2016.
2017 Berufung zum Chefarzt der universitären Klinik für Akutgeriatrie am Stadtspital Waid, Zürich, dort Aufbau des neuen Zentrums für Palliative Care. Im April 2020 Teilpensionierung mit Abgabe der Leitung der Akutgeriatrie, seither als Chefarzt Palliative Care im Teilpensum tätig.
2002 – 2012 Vize- bzw. Präsident von palliative ch, der Schweizerischen Fachgesellschaft für palliative Medizin, Pflege und Begleitung. 2008 – 2016 Mitglied der zentralen Ethikkommission der SAMW, Mitglied der Kommission zur Erarbeitung der neuen medizinethischen Richtlinien Umgang mit Sterben und Tod.
Lehraufträge für Palliative Care, Geriatrie und Spiritual Care an der med. Fakultät der Uni Zürich und an der pharmazeutischen Abteilung der ETH Zürich.
Dozent in verschiedenen Fachhochschul- und MAS-Lehrgängen in der Schweiz
Zahlreiche Beiträge in Fachzeitschriften und Fachbüchern
Buchpublikation „Über selbstbestimmtes Sterben“ Hrsg. Heinz Rüegger, Roland Kunz; rüffer & rub Sachbuchverlag GmbH (2020)

Katsiaryna Laryionava

Dr. rer.med. Katsiaryna Laryionava
Studium der Sozialwissenschaften Justus-Liebig-Universität Gießen
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin RWTH Aachen, Promotion zur Dr. rer. med.
Seit 2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg mit den Forschungsschwerpunkten: Qualitative und quantitative Forschungsmethoden in der Medizinethik und Medizinethik am Lebensende
Seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Projekt zu Entscheidungshilfe in den letzten Lebensmonaten“ (PETUPAL) am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen zu Entscheidungen bei Tumorerkrankungen und am Lebensende

Bernd Oliver Maier

Seit 2013
Chefarzt für Palliativmedizin und interdisziplinäre Onkologie am St. Josefs-Hospital Wiesbaden
2004 – 2013
Leitung der Abteilung Palliativmedizin an der HSK, Dr. Horst Schmidt Klinik Wiesbaden
2008
Master of Science in Palliative Medicine (Universität Bristol, GB; Prof. Geoffrey Hanks)
2004
Internist mit Schwerpunktbezeichnung Hämatologie und Onkologie

Mitglied der Leitlinienkommission der DGP.
Kongresspräsident der DGP-Kongresse 2008 und 2020 in Wiesbaden.

Heiner Melching

geb. 1963, Sozialpädagoge/Sozialarbeiter, Trauerbegleiter (ITA). Seit 1995 in verschiedenen Bereichen der Trauer- und Krisenbegleitung tätig. Von 1999 bis 2008 Geschäftsführer und Leiter der Beratungsstelle des Vereins Verwaiste Eltern und Geschwister Bremen e.V. Seit 2001 Referententätigkeit im Bereich der Fort- und Weiterbildung mit Schwerpunkt Palliativmedizin für Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorger, Hospizdienste und Studierende. 2008 bis 2009 Tätigkeit am Krankenhaus Links der Weser in Bremen mit den Aufgabenbereichen Aufbau und Koordination eines ambulanten Palliativdienstes (im Sinne von SAPV) sowie Arbeit im Sozialdienst der Palliativstation. Seit dem 1.11.2009 Geschäftsführer der DGP.

Monika Müller

Monika Müller ist Pädagogin, Therapeutin und Supervisorin.
Nach Studium der Philosophie, Pädagogik und Literaturwissenschaft (Abschluss M.A.) Zusatzqualifikationen als Therapeutin für integrative gestaltorientierte Verfahren und als Supervisorin in Pastoral and Social Field (Univ. of Jerusalem).
Fachbereichsleiterin an der Volkshochschule Troisdorf. Von 1983 bis 1992 Leitung der Familienbildungsstätte in Bonn und gleichzeitig der Beratungsstelle für Frauen in Konfliktsituationen (In Via). Von 1992 bis 2012 Leiterin der Ansprechstelle im Land NRW für Palliativmedizin, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung (ALPHA Rheinland). 2001 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz am Bande für besonderen Einsatz in der Hospizbewegung.
Frau Müller war Stellvertr. Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz.
Vorstandsmitglied der DGP, hier auch Sprecherin der Sektion Andere Berufe
Gründungsmitglied des Bundesverbands Trauerbegleitung

Mitgliedschaften
Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz (Stellvertretende Vorsitzende 1995–2002)
TrauerInstitut Deutschland (Gründungsmitglied und bis 2008 2. Vorsitzende)
•    Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (Vorstandsmitglied 2006–2012), in dieser Rolle Sprecherin der Sektion Andere Berufe
•    Bundesverband Trauerbegleitung (Gründungsmitglied)
Mehrere Bücher, auch zusammen mit Mathias Schnegg, über Trauerbegleitung und Sterbebegleitung

Friedemann Nauck

Univ.-Professor Dr. med. Friedemann Nauck

Direktor der Klinik für Palliativmedizin an der Universitätsmedizin Göttingen, Facharzt für Anästhesiologie, Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“ und „Spezielle Schmerztherapie“. Seit 2.11.2007 Vorsitzender des Göttinger Ärztevereins, stellvertretender Direktor des Zentrums für Medizinrecht der Georg-August-Universität Göttingen, Vorstandsmitglied des Klinischen Ethikkomitees der Universitätsmedizin Göttingen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) (2010 – 2014), Herausgeber der Zeitschrift für Palliativmedizin, Vorsitzender der DiV-BVP e.V. (2017 – 2021).
Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Tätigkeit widmet sich der Versorgung am Lebensende, der Symptomkontrolle und Schmerztherapie bei Patienten mit Krebserkrankungen, dem Thema Advance Care Planning (ACP) und der Ethischen Entscheidungsfindung, Autonomie und Vertrauen, Qualitätssicherung und Dokumentation, dem Thema Migrantinnen und Migranten in der Palliativmedizin.

Christoph Ostgathe

Prof. Dr. Christoph Ostgathe (geb. 1965) ist Inhaber des Lehrstuhls für Palliativmedizin und Studiendekan der Medizinischen Fakultät  der Friedrich-Alexander Universität Erlangen. Nach dem Studium der Humanmedizin in Bonn promovierte er 2004 zu einem palliativmedizinischen Thema. Er ist Facharzt für Anästhesie, Spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin.  Von 2004 bis 2010 war er leitender Oberarzt am Zentrum für Palliativmedizin am Universitätsklinikum in Köln, der ersten Palliativstation Deutschlands (eröffnet 1983). Seit 2010 leitet er die Palliativmedizinische Abteilung am Universitätsklinikum in Erlangen. Prof. Ostgathe war bis 2016 Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und ist Sprecher des AK Forschung. Er ist seit 2019 Präsident der Europäischen Palliativgesellschaft (EAPC).

Traugott Roser

Geboren 1964 in Pappenheim, Seelsorger, evangelischer Pfarrer, leitete – zusammen mit Thomas Hagen – das Projekt „Seelsorge in der Palliativmedizin“ am Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München und war dort (zusammen mit Eckhard Frick) Professor für Spiritual Care. Seit 2013 Professor für Praktische Theologie an der Universität Münster und auch Universitätsprediger. Mitherausgeber der Zeitschrift für Palliativmedizin.

Andreas Sandner-Kiesling

Oberarzt Klinische Abteilung für Spezielle Anästhesiologie, Schmerz- und Intensivmedizin, Medizinische Universität Graz
Supplierender Leiter der klinischen Abteilung für Spezielle Anästhesiologie, Schmerz- und Intensivmedizin
Medizinstudium in Graz
Turnusausbildung in diversen steirischen Spitälern
Arzt für Allgemeinmedizin seit Dezember 1993
ÖÄK-Diplome in Akupunktur, Neuraltherapie, Manualmedizin, Psychosomatik und Spezielle Schmerzmedizin
Ausbildung zum Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin an der Univ. Klinik Graz von 1994 – 1998, Facharzt seit April 1998
Praxis für Schmerztherapie, Graz
Organisator des interdisziplinären Diplomkurses Schmerzmedizin, Österreich

Kurt W. Schmidt

Prof. Dr. Kurt W. Schmidt ist ev. Theologe und Medizinethiker am Zentrum für Ethik in der Medizin am Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt/M. und Vorsitzender des dortigen Ethik-Komitees. Er ist Honorarprofessor am Fachbereich Rechtswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen und bezieht in Lehre und Fortbildungen zu medizinethischen Fragen gerne Literatur und Spielfilme mit ein.

Matthias Schnegg

Kath. Pfarrer zweier Kölner romanischen Kirchen der Altstadt. Dozent an der Palliativakademie der Helios-Kliniken in Bonn, Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender eines ambulanten Hospizdienstes, Buchautor zu Themen Trauer und Spiritual care.

Foto © Anna C. Wagner

Anja Schneider

Krankenschwester, Bankkauffrau, Studium Pflegemanagement in Köln, Promotion zur „Umsetzung der SAPV in Sachsen-Anhalt Ost“, ab 2006 für die Anhaltische Hospizgesellschaft bei der Planung und beim Aufbau des Anhalt-Hospizes tätig, seit 2012 Geschäftsführerin der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft. Seit 2011 Schatzmeisterin im Vorstand des HPV Sachsen-Anhalt.

Seit 2021 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt (Direktmandat)

Henrikje Stanze

Henrikje Stanze, Professorin für Pflegewissenschaft im Internationalen Studiengang für Pflege (B. Sc.) an der Hochschule Bremen. Nach ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin, studierte sie Pflegewissenschaften und Deutsch und promovierte später im Bereich Humanbiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Sie arbeitete einige Jahre als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Forschung und Lehre an der Universitätsmedizin Göttingen an der Klinik für Palliativmedizin unter der Leitung von Prof. Dr. Friedemann Nauck, bevor sie an die Hochschule Bremen auf eine Professur mit dem Schwerpunkt Beratung, Schulung, Care- und Case-Management, im April 2021 berufen wurde.
Zu ihren Hobbies zählt die Schriftstellerei und sie trat schon auf Poetry Slams sowie Lesebühnen von Deutschland bis New York City auf. Eines ihrer ganz persönlichen Projekte ist die Gedächtnisrehabilitation “DemenzPoesie / KunstPoesie”, das sie gemeinsam mit der Dipl. Psychologin Pauline Füg leitet.

Anneke Ullrich

Ullrich, Anneke
Diplom-Soziologin, seit 2017 Leitende Wissenschaftlerin im Bereich Palliativmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) mit den Forschungsschwerpunkten Angehörigenforschung, Versorgungsforschung, Psychoonkologie, Evaluation innovativer Strategien zur Umsetzung von Palliativversorgung. Seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin im UKE, 2015 Weiterbildung zur Systemischen Therapeutin, 2016 Weiterbildung zur Psychoonkologin. Dozentin u.a. in Weiterbildungen für Pflegende und Ärzte mit den Schwerpunkten psychologische und psychotherapeutische Aspekte in der Palliativversorgung, Kommunikation, Angehörige/systemische Belastungen.

Dietrich Wördehoff

1982 – 2005
Chefarzt der Medizinischen Klinik und Leiter der Palliativstation am Krankenhaus St. Michael in Völklingen
1991
Gründung der 1. Palliativstation im Saarland als Modellprojekt der Bundesregierung
1994
Gründungsmitglied der Dt. Gesellschaft für Palliativmedizin in Köln

Darüber hinaus Initiativen zu Gründung von Hospizen und Hospiz-Vereinen und Engagement in der Weiterbildung Palliativmedizin für Ärzte, Pflegekräfte und Ehrenamtliche, u.a. seit 2000 Leitung von 13 Fallseminaren zur Weiterbildung Palliativmedizin für Ärzte.

Organisation von verschiedenen Kongressen, Symposien und Veranstaltungen in der Inneren Medizin und Palliativmedizin
2000 bis 2009
Vorsitzender der Saarländischen-Pfälzischen Internistengesellschaft (SPIG)
2012
Gründung und seither Leitung des AK Palliativmedizin in der DGIM
jährliche Symposien am Kongress der Dt. Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
2009 bis 2018
Sprecher des Landesverbandes Saar in der DGP
2014
Gründung und Leitung der AG Menschen mit geistiger Behinderung in der DGP

Seit 1998 Mitglied der Dt. Akademie für Ethik in der Medizin in Göttingen
2018 Gründung und Leitung eines amb. Ethik-Komitees bei der Ärztekammer des Saarlandes.

Schwerpunkte meiner aktuellen Arbeit: Fort- und Weiterbildungen:
– Palliative Begleitung von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung
– PC bei nicht onkologischen Erkrankungen
– ethische Beratungen, Patientenverfügung

Boris Zernikow

Prof. Dr. Boris Zernikow ist Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin und führt die Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie sowie Palliativmedizin. Im Jahre 2008 wurde er auf den ersten Lehrstuhl in Europa für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin an die Universität Witten/Herdecke berufen. Er leitet als Chefarzt das Deutsche Kinderschmerzzentrum sowie das Kinderpalliativzentrum an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik, Datteln. Ehrenamtlich ist er Vertrauensdozent der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk, dessen Stipendiat er war. Der Stifterverbandes gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verlieh ihm den mit 50.000 Euro dotierten „Communicator Preis 2015“. In seiner Freizeit macht er gerne nichts und lässt das Leben auf sich regnen.